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Kunstprojekt RESPEKT-FÜREINANDER

- mit 14tägiger Ausstellung und Kunstauktion in den Deichtorhallen -


Unter Anleitung von Künstlern und Kunstpädagogen wird sich eine weitere Gruppe von Jugendlichen und Senioren mehrere Monate lang künstlerisch mit dem Thema „Alt-Jung“ auseinandersetzen. Die Kunstwerke werden unter dem Titel „Füreinander“ vom 30.05. - 14.06.2011 in einer großen Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. Am 14.06.2011 werden die Kunstwerke versteigert. Die Erlöse kommen weiteren Projekten des Vereins werte erleben e.V. zugute.

 

Kontakt: Christiane Roth, Tel. 040 - 460 980 90

14 Tage Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg

30. Mai 2011: Eröffnung

Die Ausstellungseröffnung findet am 30. Mai 2011 in den Deichtorhallen statt. Über den Zeitraum von 14 Tagen werden die Arbeiten an diesem renommierten, auf europäischer Ebene bedeutenden Ausstellungsort präsentiert.

14. Juni 2011: Auktion

Nach der Ausstellung wird es am 14. Juni eine große Finissage geben, bei der die Werke für weitere Projekte des Vereins WERTE ERLEBEN e.V. versteigert werden.

 

 


Das Kunstprojekt RESPEKT - FÜREINANDER möchte:

  • Rund 80 Jugendliche und Senioren zusammen bringen und sie mehrere Monate lang während des kreativen Prozesses begleiten
  • Jung und Alt einen Raum geben, in dem sie füreinander und miteinander, aber auch einmal „gegeneinander“ arbeiten können
  • Respekt als innere Haltung und als Ausgangspunkt für ein integratives künstlerisches Vorhaben
  • Eine Ausstellung in den Deichtorhallen als gemeinsames Ziel

Die Idee

In Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen Hamburg, unterstützt von der Stiftung Füreinander und der stilwerk Center-Management GmbH, möchte WERTE ERLEBEN e.V. Jugendliche und Senioren in einen kreativen, künstlerischen Dialog bringen.

Ca. 40 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Hamburger Schulen (alle Schulformen) und 40 Seniorinnen und Senioren ab 65+ werden über ein halbes Jahr intensiv gemeinsam arbeiten und ihre Kunstwerke anschließend in einer großen Ausstellung in den Deichtorhallen präsentieren.

Besonderes Augenmerk fällt hierbei auf den kreativen, gruppendynamischen Prozess und den Dialog der Generationen, der während der Projektarbeit entsteht. Beides soll dokumentiert werden und ebenfalls in die Ausstellung einfließen.

Die Teilnehmer werden neben der künstlerischen Arbeit immer wieder die Möglichkeit erhalten, sich über die Thematik „Alt-Jung“ auszutauschen: Wie sehen Heranwachsende und „Herangewachsene“ die jeweils andere Generation? Welche Vorurteile existieren auf beiden Seiten?  Was verbindet sie, was unterscheidet sie? Was erwarten sie voneinander und was muss man tun, damit ein echter Dialog zwischen älteren und jüngeren Menschen entsteht?

Der intensive Austausch zwischen „Alt und Jung“ wird innerhalb der Gruppenarbeiten von den Kunstpädagogen und Künstlern geleitet. Während der sechs Monate wird es aber auch immer wieder Diskussionsmöglichkeiten außerhalb der eigentlichen Projektarbeit geben. Dazu werden weitere ältere und jüngere Menschen eingeladen, um die Thematik einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. (In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern)


Die Umsetzung des Kunstprojekts

Vier Hamburger Künstler leiten jeweils eine Gruppe, die sich aus 10 Jugendlichen und 10 Senioren zusammensetzt. Denkbar sind nicht nur vier Gruppenarbeiten sondern auch eine gesamt-gruppenübergreifende Arbeit.

Geplanter Zeitraum ist vom Januar 2011 bis Juni 2011.

Jede Gruppe soll 10 Intensiv-Wochenenden (teils Fr - So) für ihre Arbeit haben:

1. Wochenende: 1. Orientierungseinheit (Kennen lernen, gemeinsam kochen u. ä.)
2. Wochenende: 2. Orientierungseinheit (Ideenfindung)
3. bis 9. Wochenende: Arbeiten (1 Wochenende mit einem bedeutenden Künstlern)
10. Wochenende: Ausstellungsvorbereitung und -Aufbau

Zum Thema "Respekt" - der künstlerische Arbeitsprozess

Wie in dem MUT-Projekt „Mut“ als gemeinsame Thematik die Basis für das künstlerische Schaffen war, wird nun „Respekt“ als Grundthematik Alt und Jung die Richtung weisen.

Das Wort Respekt hat in vielen Bereichen für die Jugend eine große Bedeutung. Beispielsweise in der Musik oder auch im alltäglichen Miteinander taucht der Begriff Respekt häufig auf. Aber auch für die ältere Generation ist Respekt ein wichtiges Thema. Daraus könnte sich die Frage entwickeln, wie Alt und Jung Respekt definieren und was sie allgemein darunter verstehen. Was bedeutet für beide Seiten auch bspw. die Formulierung „voreinander Respekt haben“? Wie sehr respektiert die junge Generation die ältere und umgekehrt? Welchen Respekt zollt man sich in der eigenen Generation? Vor dem Hintergrund dieser Auseinandersetzung kann es ganz unterschiedliche Arbeitsansätze geben.

Die Umsetzung in gestalterische Prozesse kann unterschiedlich sein. Die entstehenden Arbeiten können von einer kleinen Fotoarbeit oder Skizze bis hin zu raumgreifenden Installationen reichen.

Mehrere Dokumentationsgruppen begleiten den gruppendynamischen und gestalterischen Prozess und halten ihn unter fachkundiger Anleitung fest.


Diskussionsrunden

Die Interaktion zwischen „Jung und Alt“ ist ein aktuelles Thema, das jeden betrifft: als Eltern von Jugendlichen, als Kinder von älteren Eltern oder als jemand, der mit verschiedenen Generationen zusammentrifft oder aber gerne in Kontakt bleiben möchte.

Damit nicht nur die Projektteilnehmer sich mit dem „Dialog der Generationen“ beschäftigen, wollen wir parallel zu der Entstehung der Kunstwerke möglicherweise auch Diskussionsrunden ins Leben rufen, die einem breiten Publikum offen stehen und ebenfalls dokumentiert und von der Presse begleitet werden.

 


Künstlerischer Workshop für die Öffentlichkeit mit einem bekannten Künstler

Geplant ist zudem, dass an einem Wochenende ein renommierter Künstler, sich ebenfalls mit den Teilnehmern, plus „Gästen“ / Zuschauern, dem Thema „Alt-Jung“ künstlerisch nähern und damit auseinandersetzt.

 


Mehr Informationen über den Hamburger Verein werte erleben e.V.:

 

(c) Alle Bilder zu diesem Projekt hat werte erleben e.V. zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!