Hirngerechte Werbemittel machen es dem Betrachter leichter, auf das Angebot einzugehen
Das menschliche Gehirn hat ein bestimmtes System, Informationen zu sortieren, zu gruppieren und zu verarbeiten. Je nach Art und Stärke des Reizes setzt das Gehirn Prioritäten und bildet Sinneinheiten.
Ein gutes Werbemitel passt sich diesen Verarbeitungsmustern an. Wichtig dabei ist, dass inhaltliche und gestalterische Botschaften übereinstimmen. Für den Laien sind diese Zusammenhänge oft gar nicht erkennbar. Fakt ist jedoch, weichen Inhalt und Gestaltung in ihren Aussagen auch nur minimal voneinander ab, kann das zu Irritationen führen. Bei leichten Irritationen fällt das dem Betrachter gar nicht bewusst auf. Je stärker die Aussagen voneinander abweichen, umso größer ist die Irritation. Der Betrachter fühlt sich unbehaglich. Meist sogar ohne die Ursache dafür benennen zu können.
Aus Marketingsicht hat dieses Gefühl des Betrachters jedoch spürbare - oft umsatzrelevante - Folgen. Da der Mensch Unbehagen vermeiden möchte, wendet er sich beim Auftreten dieses Gefühls ruckzuck von dem Werbemittel ab.
Bei Webseiten lässt sich eine Unstimmigkeit inhaltlicher und optischer Gestaltung durch Webtracking (=Analyse des Besuchsverhaltens mittels Analysesoftware, z.B. Google Analytics) recht leicht feststellen. Taucht eine wichtige Verkaufsseite in der Statisitk auf unter "häufige Ausstiegsseiten" ist das ein deutliches Indiz für unerfüllte Erwartungen beim Betrachter.
Manchmal sind mit nur minimalen Anpassungen notwendig, um zu bewirken, dass sich der Betrachter mit dem Werbemittel befasst und die gewünschte Reaktion ausgelöst wird (z.B. ein Kauf, eine Infobestellung oder auch nur das Klicken eines Links).
Gerne helfe ich Ihnen dabei, die Hürden in Ihren Werbemitteln (Webseiten, Briefen, Prospekten) zu entlarven und hirngerechte Alternativen zu finden.
Warum ist hirngerechte Kommunikation eigentlich so wichtig?
Die Frage ist ganz leicht zu beantworten. Reize, die unser Gehirn nicht nach gewohnten Mustern verarbeiten kann, kosten Energie. Je unstimmiger ein Mix aus scheinabr zusammengehörenden Reizen (z.B. Bild und Text) ist, umso höher der Energiebedarf für die Sinnerkennung.
Je weniger Energie erforderlich ist, um sich mit einem Angebot zu befassen und darauf zu reagieren, umso wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Conversion (=Umwandlung von Interessent in Kunde bzw. Reagierer).
Unternehmen investieren viel Geld, um Interessenten z.B. auf eine Website zu locken. Je besser die Umwandlung dieser Interessenten in Kunden ist, umso größer ist der ROI - der Return On Investment. Bevor Gelder investiert werden, um neuen Interessenten auf eien Website zu lenken, halte ich es für wirtschaftlich sinnvoller, die Potenziale zu nutzen, um die Erwartungen bestehenden Interessenten besser zu erfüllen.
!!! Fazit: Kommunikation, die NICHT hirngerecht ist, verschenkt Geld !!!
